EQUALS ist per se kein traumapädagogisches Instrument, aber es ergänzt und unterstützt traumapädagogisch arbeitende Teams und Institutionen, deren Haltung und Prozesse, weil…

  • die strukturierte und umfassende Erfassung der Vorgeschichte (Anamnese) das Risiko verringert, relevante Aspekte zu übersehen, die Mitarbeitenden für mögliche lebensgeschichtliche Belastungen der Kinder sensibilisiert und dadurch auch die Wertschätzung deren Überlebensleistung fördert.
  • die intensive Beschäftigung mit der Vorgeschichte der Kinder Hinweise für mögliche Re-Inszenierungen und Krisen geben lässt, die man dadurch antizipieren - und diesen vorbeugen - kann.
  • die personen- und umweltbezogenen Ressourcen der Kinder ersichtlich werden.
  • auch - aber nicht nur – tatsächlich vorhandene Traumafolge-Symptome der Kinder berücksichtigt, eingeordnet und im Ausmass ihrer Verbesserungen gemessen werden.
  • erwartete Testergebnisse allen Beteiligten eine Sicherheit geben, weil diese ihre eigenen Eindrücke validieren oder ihre Beobachtungen einordnen.
  • eher unerwartete Testergebnisse oder kritische Äusserungen der Kinder alle Beteiligten zur Selbstreflexion anstossen.
  • die Kinder in den Selbstbeurteilungen und in ihren eigenen Profilgestaltungen eine Stimme erhalten und in den partizipativen Elementen mitsprechen können und/oder lernen, von ihrem Mitspracherecht Gebrauch zu machen oder Bedürfnisse zu äussern.
  • die Selbstbeurteilungen und Meinungen der Kinder (z.B. auch bezüglich ihrer Zufriedenheit mit den Abläufen und Strukturen der Platzierung wie auch der Institution) Beachtung finden.
  • das Gestalten und die Betrachtung des Profils und des Avatars Freude bereiten kann.
  • die Testergebnisse als Visualisierung der Eindrücke in Team- und Fallbesprechungen, Inter- und Supervisionen, Standortbestimmungen und Hilfeplangesprächen genutzt werden können.
  • mit den standardisierten Ergebnisdarstellungen der EQUALS-Verfahren transparent umgegangen werden kann.
  • das Zielerreichungsinstrument für individuelle Förderungen und “traumapädagogische Zieldefinitionen“ eingesetzt werden kann und alle Beteiligten durch die regelmässigen Zielüberprüfungen und die wiederholten Bearbeitungen in ihren Zielformulierungen S.M.A.R.T.er werden.
  • EQUALS im individuellen Fall und auf der institutionellen Ebene die Dokumentation von kleinen und grossen Erfolgen ermöglicht. Dies erhöht und „sichert“ die Selbstwirksamkeitserwartung bei den Kindern, Mitarbeitenden und den Leitungskräften.
  • die institutionellen Auswertungen helfen, benötigte Ressourcen nach aussen zu begründen und Hinweise auf mögliche strukturelle oder prozessuale Optimierungen geben oder als Evaluation neu implementierter Angebote eingesetzt werden können.
  • EQUALS als sich stetig weiterentwickelndes Forschungstool die Wirksamkeit traumapädagogischer Arbeit über mehrere Institutionen hinweg untersuchen (und mit anderen Wohngruppen vergleichen) könnte.
  • mit dem EQUALS-Team eine Kooperation eingegangen wird, in welcher eine traumapädagogische Haltung vertreten wird.
  • die Mitarbeitenden konkrete Fälle mit dem EQUALS-Team kollegial beraten und fachliche Inputs einfordern können.
  • die Institutionen seitens des EQUALS-Teams viel Wertschätzung für ihre Arbeit und ein Mitspracherecht über die Zukunft von EQUALS erhalten.
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Forschung
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