Konstruktvalidität und Faktorenstruktur des deutschsprachigen Youth Psychopathic Traits Inventory (YPI) in einer repräsentativen Schulstichprobe

Erschienen in Zeitschrift "Diagnostica" 62. Jahrgang / Heft 2 / 2016

Autoren:

Christina Stadlin, Tania Pérez, Klaus Schmeck, Alain Di Gallo und Marc Schmid

Zusammenfassung

Die vorliegende Studie untersucht die Konstruktvalidität und Faktorenstruktur der deutschen Version des Youth Psychopathic Traits Inventory (YPI), einem Selbstbeurteilungsverfahren, welches psychopathische Persönlichkeitseigenschaften effizient erfasst. Die Verteilung psychopathischer Persönlichkeitseigenschaften und deren Korrelation mit der selbstberichteten Delinquenz wird in einer repräsentativen Schulstichprobe (N = 840) untersucht. Das YPI zeigte in der deutschsprachigen Version eine gute interne Konsistenz (a = .92). Die Jungen erreichten signifikant höhere Werte als die Mädchen. Die drei Faktoren (interpersonaler, affektiver und behavioraler Faktor) der Originalversion wurden sowohl für Jungen als auch für Mädchen bestätigt. Außerdem korrelierten alle drei Faktoren mit der selbstberichteten Delinquenz. Mit der deutschsprachigen Version des YPI sind psychopathische Perso¨nlichkeitseigenschaften im Selbsturteil reliabel und valide erfassbar.

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