Bei den allgemeinen Kompetenzen handelt es sich um generelle Ziele pädagogischen Handelns, die für alle Jugendlichen gelten. Die Einschätzung der allgemeinen Kompetenzen dient zur Beschreibung der Jugendlichen und des Verlaufs ihrer Entwicklung.

Folgende allgemeine Kompetenzen können zu beliebig häufigen Erhebungszeitpunkten von Betreuer und Jugendlichem gemeinsam eingeschätzt werden:

  • Kommunikationsfähigkeit
  • Umgang mit Konflikten / Konfliktmanagement
  • Umgang und Ausdruck von Gefühlen
  • Verbindlichkeit / Zuverlässigkeit/ Sich an Regeln halten
  • Selbständigkeit / Autonomie (in lebenspraktischen Dingen)/ Verselbständigung
  • Verhalten in der Schule/ Ausbildung
  • Beziehungsfähigkeit
  • Empathie

optionale allgemeine Kompetenzen, die bei der ersten Bearbeitung hinzu gewählt werden können, wenn diese denn bei dem Jugendlichen relevant sind:

  • Umgang mit Suchtmitteln
  • substanzungebundenes, suchtartiges Verhalten
  • Auseinandersetzung mit einem Delikt

Die allgemeinen Kompetenzen werden jeweils durch zwei Extrempole, den Negativpol und den Positivpol definiert. Diese Pole beschreiben Verhaltensweisen, die beobachtet werden können, wenn die Kompetenz entweder nicht (Negativpol) oder bereits vollständig (Positivpol) erreicht ist.

Die vorformulierten Verhaltensweisen dienen rein der Veranschaulichung und helfen, den Jugendlichen bzw. seinen momentanen Zustand hinsichtlich der jeweiligen Kompetenz einzuschätzen. Es müssen dabei nicht alle genannten Verhaltensweisen auftreten bzw. nicht auftreten.


Folgende Schritte sind bezüglich der allgemeinen Kompetenzen zu leisten:

1 Klären von Verständnisfragen

Zunächst lesen sich der Betreuer und der Jugendliche die Pole der jeweiligen Kompetenz durch (bei schlechten Lesekenntnissen kann auch vorgelesen werden). Dabei sind die Verständnisfragen zu klären.

2 Einschätzen des momentanen Zustands (IST)

Die Kompetenzen werden von Betreuer und Jugendlichem gemeinsam auf der 7-stufigen Zielerreichungsskala eingeschätzt.

3 Motivation des Jugendlichen

Nach der Einschätzung jeder Kompetenz wird auf einer 5-stufigen Skala angegeben, wie sehr der Jugendliche motiviert ist, sich in dieser zu verbessern, damit bei einer weiteren Erhebung die Zielerreichung bezüglich der ursprünglichen Motivation mitinterpretiert werden kann.

4 getrennt Beurteilung

Nach Abschluss der Bearbeitung aller Kompetenzen können der Jugendliche und die Bezugsperson einzeln festhalten, wie nahe sie bei den Einschätzungen beieinander lagen.


Auswertung

Report

Die Einschätzungen der allgemeinen Kompetenzen können nach der Computereingabe sofort ausgedruckt werden und dienen damit auch als Grundlage für Standortgespräche mit dem Jugendlichen und der Dokumentation in der Akte. Ein Spinnennetzdiagramm veranschaulicht dabei bildlich, wo der Jugendliche gerade steht. Nach weiteren Erhebungen können hier auf einen Blick die Veränderungen abgelesen werden.

Die Darstellung soll Stärken und Schwächen des Jugendlichen visualisieren. Sie zeigt nicht, wie ein Teilnehmender „wirklich“ ist. Vielmehr verleiht sie der (momentanen) Wahrnehmung der Einschätzenden eine kommunizierbare Gestalt.


Im Folgenden werden die Extrempole der allgemeinen Kompetenzen dargestellt:

Positiv-Pol

  • bringt sich in Gesprächen ein
  • nimmt mit unterschiedlichen Menschen Kontakt auf
  • bezieht in Gesprächen Stellung
  • lässt andere Meinungen gelten und äußert sich ohne andere abzuwerten
  • hört zu, berichtet auch über sich selbst / teilt sich mit
  • nimmt Blickkontakt auf und hält ihn auch

Negativ-Pol

  • redet in Kontakt- und Gesprächssituationen fast nicht
  • verhält sich ablehnend und nimmt keinen Kontakt auf
  • beginnt Gespräche nicht von sich aus und nimmt an ihnen auch nicht teil
  • zieht sich übermäßig zurück und bleibt auf Ansprache auch wortkarg
  • zeigt Schwierigkeiten sich verbal und mimisch mitzuteilen
  • vermeidet Blickkontakt und hält ihn auch nicht

Umgang mit Konflikten / Konfliktmanagement

Positiv-Pol

  • stellt sich Konflikten und bespricht sie
  • zeigt sich lösungsorientert
  • vertritt Argumente und Standpunkte ruhig
  • findet eine konstruktive Lösung bei sachlicher Auseinandersetzungen
  • verhält sich kompromissbereit
  • benennt und erträgt Konflikte
  • nutzt (vorläufigen) Rückzug aus Konfliktsituationen als Strategie, wenn eine Eskalation zu erwarten ist
  • gesteht Fehler ein
  • nimmt Kritik an und baut Agressionen / Spannungen gewaltfrei ab
  • sucht gegebenfalls geeignete Hilfe und wählt gewaltfreie Strategien zur Konfliktlösung

Negativ-Pol

  • reagiert mit bedrohlichem und gewaltorientiertem Verhalten
  • rechtfertigt Gewalt als Strategie zur Konfliktlösung
  • findet keine konstruktive Lösung bei sachlicher Auseinandersetzung
  • akzeptiert nicht die Meinung anderer oder versteht diese nicht
  • versetzt sich bei Konflikten nicht in die Lage anderer
  • verhält sich nicht kompromissbereit
  • reagiert mit Beschimpfungen, Entwertungen, Bedrohungen oder Schlägen
  • gesteht keine Fehler ein
  • nimmt keine Kritik an

Umgang und Ausdruck von Gefühlen

Positiv-Pol

  • nimmt die eigenen Gefühle wahr
  • benennt eigene Gefühle
  • differenziert unterschiedliche Gefühle und / oder verleiht ihnen Ausdruck
  • zeigt emotionale Reaktionen und äussert Gefühle durch adäquate nonverbale und verbale Ausdrucksformen (z.B. darüber sprechen, über Tätigkeiten wie Sport ausleben, durch Rückzug)
  • reagiert angemessen in Situationen, in denen seine Gefühle und / oder Bedürfnisse frustriert werden
  • drückt Wut- und Ärgergefühle adäquat aus (Frustrationstoleranz)

Negativ-Pol

  • nimmt die eigenen Gefühle nicht wahr
  • benennt eigene Gefühle nicht
  • differenziert Gefühle nicht und / oder verleiht ihnen keinen Ausdruck, nimmt sie beispielsweise nur als Anspannung wahr und / oder wirkt (dadurch) angespannt
  • zeigt keine emotionalen Reaktionen oder äussert Gefühle inadäquat, z.B. mit Schreien, Gewalt gegen sich und / oder andere, übermässigem Rückzug bzw. sich „Entziehen“
  • reagiert unangemessen in Situationen, in denen seine Gefühle und / oder Bedürfnisse frustriert werden
  • drückt Wut- und Ärgergefühle nicht adäquat aus (geringe Frustrationstoleranz)

Verbindlichkeit / Zuverlässigkeit / Sich an Regeln halten

Positiv-Pol

  • hält sich an Absprachen und Regeln
  • verhält sich zuverlässig, sagt beispielsweise Termine rechtzeitig ab
  • erfüllt die ihm übertragenen Aufgaben und Pflichten
  • übernimmt Verantwortung wenn seine Aufgaben oder Pflichten nicht erfüllt werden
  • übernimmt auch von sich aus Aufgaben oder "Ämtli" (Verantwortungsübernahme)

Negativ-Pol

  • hält sich nicht an Absprachen und Regeln
  • geht keine Verbindlichkeiten ein
  • nimmt Termine nicht zuverlässig wahr, kommt z.B. zu spät oder sagt Termine nicht rechtzeitig ab
  • erfüllt die ihm übertragenen Aufgaben und Pflichten nicht
  • schiebt Aufgaben und Pflichten auf andere oder äußert, dass es ihm egal ist
  • übernimmt von sich aus keine Aufgaben oder "Ämtli" (geringe Verantwortungsübernahme)

Selbstständigkeit / Autonomie (in lebenspraktischen Dingen) / Verselbstständigung

Positiv-Pol

  • führt lebenspraktische Dinge selbstständig und ohne Hilfen aus
  • steht morgens alleine auf, d.h. muss nicht mehrmals dazu aufgefordert werden
  • achtet von selbst auf ausreichende Körper- und Kleiderhygiene (z.B. Duschen, Zähne putzen)
  • führt alltägliche Aufgaben wie Putzen oder Essen zubereiten von selbst und ohne Schwierigkeiten aus
  • fragt aktiv um Hilfe bei Dingen, die er nicht gut kann
  • plant seinen Tagesablauf und führt ihn selbstständig durch (je nach Unterbringungsart)
  • plant seine Freizeit aktiv und sucht Aktivitäten mit Erholungswert, ohne gesundheitsschädigendes Potenzial
  • teilt sein Geld ein und gibt nicht mehr als als er hat

Negativ-Pol

  • verhält sich in lebenspraktischen Dingen unselbstständig und braucht Anleitung und konstante Hilfen
  • steht morgens nicht alleine, bzw. nicht rechtzeitig auf und benötigt Hilfe beim Wecken
  • achtet nicht von selbst auf ausreichende Körper- und Kleiderhygiene (z.B. Duschen, Zähne putzen
  • führt alltägliche Aufgaben wie Putzen oder Essen zubereiten nicht von selbst aus, bzw. zeigt grosse Schwierigkeiten dabei
  • plant seine Freizeit nicht aktiv, d.h. verbringt sie mit passivem Konsum z.B. von Medien bzw. "hängt ab"
  • sucht sich Aktivitäten mit gesundheitsschädigendem Potenzial
  • teilt sein Geld nicht ein und/oder gibt mehr Geld aus, als er hat

Positiv-Pol

  • kommt regelmässig und pünktlich in die Schule / Berufsschule oder den Lehrbetrieb
  • arbeitet aktiv und interessiert im Unterricht oder im Lehrbetrieb mit
  • erledigt selbstständig und gewissenhaft seine Hausaufgaben oder Aufgaben im Betrieb
  • fragt bei Bedarf nach und holt sich Hilfe
  • bereitet sich auf die Schule oder Ausbildung vor (z.B. Vorbereitung der Arbeitsmittel für den nächsten Tag
  • geht sorgsam mit Schulmaterialien oder Gegenständen im Ausbildungsbetrieb (z.B. Werkzeug) um

Negativ-Pol

  • hat viele Fehlstunden / Absenzen
  • stört erheblich den Unterricht und verweigert die Mitarbeit im Unterricht in der Schule / Berufsschule oder arbeitet im Lehrbetrieb nicht motiviert mit.
  • macht keine Hausaufgaben und bereitet sich auch nicht anderweitig auf die Schule oder Ausbildung vor (z.B. Vorbereitung der Arbeitsmittel für den nächsten Tag)
  • beschädigt, zerstörtz oder verliert regelmässig Schulmaterial oder Gegenstände im Ausbildungsbetrieb (z.B. Werkzeug)

Positiv-Pol

  • tritt in Beziehung und nimmt konstruktiv Kontakt mit Gleichaltrigen und Erwachsenen auf
  • pflegt Beziehungen und geht verbindliche Freundschaften mit Gleichaltrigen ein
  • zeigt Interesse an anderen und deren Gefühlen und Befinden
  • hinterfragt seine Beziehungen kritisch und erkennt diejenigen mit förderndem Wert
  • grenzt sich, wenn nötig ab und lebt seine Eigenständigkeit in Freundschaften / Beziehungen
  • hält Schwierigkeiten aus, ohne die Beziehung abzubrechen
  • baut externe Beziehungen mit protektivem Wert am zu erwartenden neuen Lebensort auf und pflegt diese Kontakte

Negativ-Pol

  • vermeidet Kontakt, baut keine Freundschaften mit Gleichaltrigen auf oder muss sich diese "kaufen"
  • unterhält mit Gleichaltrigen und Erwachsenen nur oberflächliche oder hinderliche Beziehungen
  • weist Beziehungsangebote zurück oder geht auf diese nur zum Schein ein, um Vorteile zu erreichen
  • zeigt gegenüber anderen Mobbingverhalten oder verhält sich Gleichaltrigen und Erwachsenen gegenüber distanzlos
  • versucht nicht, positive soziale Kontakte ohne Risikopotential (Suchtmittel, Delinquenz) am zu erwartenden neuen Lebensort aufzubauen oder pflegt diese nicht

Positiv-Pol

  • nimmt die Gefühle anderer wahr bzw. zeigt darauf eigene emotionale (verbale oder nonverbale) Reaktionen
  • nimmt in seinem Verhalten Rücksicht auf die Gefühle anderer
  • versetzt sich in andere und ihre Lage hinein, um so Verständnis für deren Perspektiven haben zu können
  • lässt sich in sozialen und emotionalen Situationen oder auch nur bei der Beobachtung solcher Situationen) (z.B. auch bei Filmen, Bildern) "berühren", d.h. er reagiert mit entsprechenden Gefühlsäusserungen (z.B. Weinen, Freude, Entsetzen, Mitleid)

Negativ-Pol

  • nimmt die Gefühle anderer nicht wahr bzw. zeigt darauf keine eigenen emotionalen (verbalen oder nonverbalen) Reaktionen
  • nimmt in seinem Verhalten keine Rücksicht auf die Gefühle anderer
  • versetzt sich nicht in andere und ihre Lage hinein und zeigt somit auch kein Verständnis für Perspektiven anderer
  • wirkt oft „kalt“ und zeigt sich in sozialen bzw. emotionalen Situationen oder bei der Beobachtung solcher Situationen (z.B. auch bei Filmen, Bildern) von diesen „unberührt“, d.h. er reagiert nicht mit entsprechenden Gefühlsäusserungen (z.B. Weinen, Freude

Auseinandersetzung mit dem Delikt

Positiv-Pol

  • setzt sich mit der Tat auseinander, lässt sich mit ihr konfrontieren und nimmt Kritik darüber ernst
  • übernimmt auch in Gruppen die Verantwortung für das Delikt und kann sich authentisch darüber äussern
  • nimmt sich als Täter wahr und hinterfragt die Tat
  • zeigt glaubhaft Betroffenheit und Unrechtsbewusstsein und die Bereitschaft zur Wiedergutmachung
  • sucht nach Ursachen für das Verhalten und nach Lösungsansätzen zur Vermeidung weiterer Taten

Negativ-Pol

  • zeigt keine Bereitschaft, sich mit der Tat auseinanderzusetzen
  • verleugnet und schweigt über das Delikt oder verharmlost es
  • rechtfertigt oder verherrlicht die Tat und zeigt keine Einsicht
  • verlagert die Schuld auf Dritte, die Umstände oder das Opfer und sucht nach Ausreden für die Tat
  • zeigt nicht oder nicht glaubhaft Unrechtsbewusstsein und keine Betroffenheit

Umgang mit Suchtmitteln

Positiv-Pol

  • konsumiert selbstbestimmt über wachsende Zeiträume keine Suchtmittel bzw. in kontrolliertem Ausmass
  • erlernt oder kennt für den Umgang mit seinen Emotionen bzw. krisenhaften Situatione alternative Verhaltensweisen und kann diese einsetzen und so auf den Gebrauch von Suchtmitteln verzichten
  • zeigt die Bereitschaft sich mit seinem bisherigen Suchtverhalten und den schädlichen Folgen auseinanderzusetzen
  • zeigt Einsicht in seinen schädlichen Umgang mit Suchtmitteln
  • ist sich seiner Anfälligkeit in bestimmten Situationen bewusst und kann diese auch benennen und erkennen

Negativ-Pol

  • konsumiert Suchtmittel fortwährend und / oder nutzt Suchtmittel als „Selbsthilfe“ in krisenhaften Situationen bzw. für den Umgang mit seinen Emotionen.
  • zeigt keine Einsicht in seinen schädlichen Umgang mit Suchtmitteln und leugnet übermässigen Suchtmittelgebrauch
  • wird durch das Suchtverhalten in seinen Lebensumständen und Verhalten (z.B. Lügen, illegales Beschaffen von Suchtmitteln) beeinflusst
  • bleibt aufgrund der Suchtmittel unter seinen Möglichkeiten und er zeigt kaum Interesse für etas anderes
  • bleibt aufgrund der Suchtmittel unter seinen Möglichkeiten und er zeigt kaum Interesse für etas anderes

Substanzungebundenes, suchtartiges Verhalten

Positiv-Pol

  • geht in der freien Zeit, die ihm zur Verfügung steht, seinen Interessen und Hobbies in einem ausgewogenen Verhältnis nach
  • wählt Inhalt und Umfang seiner Beschäftigungen, wie z.B. Medienkonsum oder Spielen gezielt aus und ist kritisch im Umgang damit
  • behandelt solche Beschäftigungen als Freizeitmöglichkeiten unter vielen anderen und nutzt seine sozialen Kontakte für seine Freizeitgestaltung
  • zeigt Bereitschaft, sich mit seinem suchtartigen Verhalten und den schädlichen Folgen (z.b. Spielschulden, mangelnde soziale Kontakte) auseinanderzusetzen
  • zeigt Einsicht in sein suchtartiges Verhalten
  • ist sich seiner Anfälligkeit in bestimmten Situationen bewusst und kann diese auch benennen und erkennen

Negativ-Pol

  • geht fast in der gesamten freien Zeit, die ihm zur Verfügung steht, exzessiv einer bestimmten Beschäftigung (Medienkonsum wie z.B. TV, Computer, Internet, Glücksspiele) nach
  • geht mit einer Intensität dieser Beschäftigung nach, die einen suchtartigen Charakter zeigt, d.h., der Medienkonsum oder das Spielen nimmt grossen Einfluss auf die Lebensumstände und das Verhalten
  • zeigt Leistungen (Alltagsaufgaben, schulisch/beruflich), die aufgrund des suchtartigen Verhaltens unter seinen Möglichkeiten bleiben
  • vernachlässigt soziale Kontakte und zeigt kaum andere Interessen und Hobbies
  • zeigt keine Bereitschaft, sich mit seinem suchtartigen Verhalten und den Gründen bzw. auslösenden Situationen und den schädlichen Folgen auseinanderzusetzen
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